Über die Presse

Sarkozy will die französische Presse stützen (Foto: © Marie-Lan Nguyen / Wikimedia Commons)

Sarkozy will die französische Presse stützen (Foto: © Marie-Lan Nguyen / Wikimedia Commons)

Diese Woche hat der französische Ministerpräsident Nicolas Sarkozy der französischen Presse großzügige Hilfsmaßnahmen angeboten: Wegen der Wirtschaftskrise sei staatliche Hilfe für die Presse unabdingbar, der es schon vor dem Ausbruch der aktuellen Situation schlecht ging.

Sarkozy schlägt ein Dreijahresprogramm vor. Hauptsächlich sollen Internetpresse und Vertrieb gefördert werden, Angriffspunkte seien neben staatlichen Finanzspritzen die Schaffung eines Medienmäzenatentums und günstigere Mehrwertsteuersätze. Mehr dazu in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ). Es ist bestimmt nicht dumm von Sarkozy, die Presse zu bezuschussen — andererseits wird der Französische Präsident erst 2012 wieder gewählt. Sarkozy kann hoffen, dass sich einige Medien positiv an sein Wirken erinnern werden.

Eine der großen deutschen Nachrichtenagenturen, der Deutsche Depeschendienst (ddp), hat diese Woche den Besitzer gewechselt. Wie ddp-Konkurrent Reuters berichtet, geht die ddp von der Starnberger Beteiligungsgesellschaft Arques an die Luxemburger Fondsgesellschaft BluO. Ob sich das auf die Berichterstattung auswirkt, wird sich zeigen.

(Fotolizenz: Creative Commons Attribution 2.5)

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