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	<title>Kommentare zu: Äpfel, Birnen und Gehälter</title>
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	<description>wachsam  ---  kritisch  ---  kritisch</description>
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		<title>Von: Tobi Fankhänel</title>
		<link>http://www.pressewatch.de/2009/02/23/apfel-birnen-und-gehalter/comment-page-1/#comment-16</link>
		<dc:creator>Tobi Fankhänel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 20:31:27 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht bin ich zu misstrauisch, aber ich sehe den Hauptzweck einer solchen (informellen?) Schweigeklausel darin, dass der Arbeitgeber Geld spart, weil Mitarbeiter, die sich daran halten, in Gehaltsverhandlungen weniger sicher auftreten können. Möglicherweise trifft das besonders Frauen.

In der Uni, wo ich arbeite, reden einige mit mir über ihr Gehalt, und das Arbeitsklima ist dennoch sehr nett. Ein wichtiger Unterschied kann allerdings sein, dass alle da nach irgendeinem Tarif bezahlt werden, der eh einsehbar ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht bin ich zu misstrauisch, aber ich sehe den Hauptzweck einer solchen (informellen?) Schweigeklausel darin, dass der Arbeitgeber Geld spart, weil Mitarbeiter, die sich daran halten, in Gehaltsverhandlungen weniger sicher auftreten können. Möglicherweise trifft das besonders Frauen.</p>
<p>In der Uni, wo ich arbeite, reden einige mit mir über ihr Gehalt, und das Arbeitsklima ist dennoch sehr nett. Ein wichtiger Unterschied kann allerdings sein, dass alle da nach irgendeinem Tarif bezahlt werden, der eh einsehbar ist.</p>
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		<title>Von: Lea</title>
		<link>http://www.pressewatch.de/2009/02/23/apfel-birnen-und-gehalter/comment-page-1/#comment-15</link>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 01:31:48 +0000</pubDate>
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		<description>Ah, entschuldige bitte, dass ich deinen Artikel erst jetzt sehe -- hatte in den letzten Tagen keine Gelegenheit, Feeds zu lesen.  Sehr interessant!  Meine paar Cents:

Die Ungenauigkeit, mit der das Thema in den Medien und (zumindest teilweise?) in der Politik angegangen wird, ist in der Tat traurig.  Traurig auch, dass das Papier der BDA -- auch wenn es natuerlich nicht den Beschraenkungen eines Zeitungsartikels unterliegt -- unter den verlinkten Texten der mit der groessten Substanz ist.  Allerdings ist die einzige groessere ueberregionale Zeitung, die du verlinkt hast, die Welt, und selbige schlaegt sich bei der Bearbeitung des Themas noch recht gut -- insofern ist das vielleicht einfach nur ein Grund mehr, gute Zeitungen zu lesen.

(Habe bei der Zeit keinen aktuelle Artikel zu dem Thema finden koennen, aber falls du noch Links hast oder den Titel der Originalstudie kennst, immer her damit. ;-) )

Warum es gut fuer Frauen ist, ueber Gehalt zu reden: Anscheinend verhandeln Frauen haeufig nicht aggressiv genug und schneiden daher bei Gehaltsverhandlungen schlechter ab (habe allerdings keine Daten dazu).  Und nichts -- das faende ich zumindest plausibel -- macht es einfacher zu verhandeln als das groesse Gehalt des Mitarbeiters, und nichts macht Schlechterbezahlte (also haeufig Frauen) verhandlungswilliger als Neid auf selbiges.  Allerdings bin ich nicht sicher, ob das Vergleichen mit Mitarbeiten gut fuer die Unternehmenskultur ist.  Zumindest bei dSPACE meine ich mich zu erinnern, dass es generell (vielleicht sogar offiziell?) erwartet wurde, nicht ueber sein Gehalt zu reden, und das Arbeitsklima dort war -- vielleicht auch deswegen -- sehr gut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ah, entschuldige bitte, dass ich deinen Artikel erst jetzt sehe &#8212; hatte in den letzten Tagen keine Gelegenheit, Feeds zu lesen.  Sehr interessant!  Meine paar Cents:</p>
<p>Die Ungenauigkeit, mit der das Thema in den Medien und (zumindest teilweise?) in der Politik angegangen wird, ist in der Tat traurig.  Traurig auch, dass das Papier der BDA &#8212; auch wenn es natuerlich nicht den Beschraenkungen eines Zeitungsartikels unterliegt &#8212; unter den verlinkten Texten der mit der groessten Substanz ist.  Allerdings ist die einzige groessere ueberregionale Zeitung, die du verlinkt hast, die Welt, und selbige schlaegt sich bei der Bearbeitung des Themas noch recht gut &#8212; insofern ist das vielleicht einfach nur ein Grund mehr, gute Zeitungen zu lesen.</p>
<p>(Habe bei der Zeit keinen aktuelle Artikel zu dem Thema finden koennen, aber falls du noch Links hast oder den Titel der Originalstudie kennst, immer her damit. ;-) )</p>
<p>Warum es gut fuer Frauen ist, ueber Gehalt zu reden: Anscheinend verhandeln Frauen haeufig nicht aggressiv genug und schneiden daher bei Gehaltsverhandlungen schlechter ab (habe allerdings keine Daten dazu).  Und nichts &#8212; das faende ich zumindest plausibel &#8212; macht es einfacher zu verhandeln als das groesse Gehalt des Mitarbeiters, und nichts macht Schlechterbezahlte (also haeufig Frauen) verhandlungswilliger als Neid auf selbiges.  Allerdings bin ich nicht sicher, ob das Vergleichen mit Mitarbeiten gut fuer die Unternehmenskultur ist.  Zumindest bei dSPACE meine ich mich zu erinnern, dass es generell (vielleicht sogar offiziell?) erwartet wurde, nicht ueber sein Gehalt zu reden, und das Arbeitsklima dort war &#8212; vielleicht auch deswegen &#8212; sehr gut.</p>
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